5 Touristenfallen, die Sie auf Mallorca meiden sollten

Mallorca hat viele äußerst schöne, aber auch ein paar Schattenseiten. Das ist nur verständlich, denn wo Jahr für Jahr mehrere Millionen Touristen einfallen, lässt sich viel Geld machen und das nicht immer mit ganz sauberen Methoden.

Manche hoffen dabei lediglich auf die Unwissenheit der Besucher aus dem Ausland, während andere zu Mitteln wählen, die gerne mal als „Abzocke“ umschrieben werden oder aber sogar bis ins Kriminelle reichen.

Lesen Sie hier daher, auf welche fünf Touristenfallen Sie auf der Insel besonders häufig treffen werden und wie Sie diese ganz einfach umschiffen können!

Touristenfallen auf Mallorca

5. Dich in ein Restaurant drängen lassen: Sie kennen das sicher, nach einem langen, schönen Urlaubstag drehen Sie am Abend eine Runde entlang der Strandpromenade und wollen sich ein gemütliches Lokal mit gutem Essen und fairen Preisen suchen – doch schon im Vorbeigehen werden Sie von allen Seiten wie auf dem Markt angebrüllt und wenn Sie dann auch noch den Fehler machen, bei einem Restaurant zu stoppen und mal kurz die Speisekarte zu studieren, zieht man Sie bereits förmlich hinein.

Das ist nicht nur ein unschönes Gefühl, in den meisten Fällen bedeutet es auch, dass das jeweilige Lokal es nötig hat, seine Gäste mit allen Mitteln an den Tisch zu bekommen, weil es um die Qualität des Essens nicht besonders bestellt ist.

4. An den Touristenhochburgen essen: Noch eine weitere, ganz typische Touristenfalle lauert ebenfalls beim Essen auf Sie. Denn so verlockend es auch sein mag, in unmittelbarer Nähe der Sehenswürdigkeiten von Palma zu essen oder sich am Strand in das Lokal mit dem besten Ausblick zu setzen, so deutlich spiegelt sich die Lage auch fast immer in den Preise nieder – und mitunter auch in der schlechten Qualität des Essens.

Ausnahmen gibt es natürlich, aber grundsätzlich bekommen Sie preiswerteres und authentischeres Essen ein Stück weit abseits von den Touristenmagneten.

3. Sich auf ein Gespräch mit Promotern einlassen: Ein, zugegeben, etwas umstrittener Punkt, denn viele finden es unhöflich, so gar nicht zu reagieren, wenn man am Strand oder auf der Strandpromenade mal wieder von einem Promoter angequatscht wird, der einen zu einem Ausflug oder in eine Disco „einladen“ will. Aber: Wer ein Gespräch mit einem Promoter beginnt, hat oft schon verloren, denn häufig lassen die in dem Fall nicht mehr locker, bis Sie so mit den Nerven am Ende sind, dass Sie zu allem ja sagen würden.

Ein kurzes „Sorry, kein Interesse“ muss von Ihrer Seite aus reichen. Versteht der Promoter kein „nein“, was leider durchaus vorkommt, sollten Sie sich schnell ein paar Freunde oder auch fremde Urlauber zur Hilfe holen.

2. Ohne ausreichend Infos auf einen Ausflug mitfahren: Wir haben viele Mallorca-Reisende gefragt, was sie in ihrem Urlaub am meisten bereut haben. Die häufigste Antwort war die Teilnahme an einem Ausflug – „unorganisiert“, „viel zu heiß“, „langweilig“ und „Verkaufsfahrt“ sind nur die noch etwas freundlicheren der gefallenen Begriffe.

Auch hier bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel, gut organisierte Ausflüge können sehr schön sein, aber häufig handelt es sich lediglich um faulen Touristennepp. Vorsicht vor allem vor den beliebten Besuchen der Tropfsteinhöhlen; hier lohnt sich außer den Cuevas de Artá nicht viel.

1. Viel Geld mit herumschleppen: Wie kommen Kriminelle auf Mallorca am einfachsten an Geld? Genau, sie lauern alkoholisierten Urlaubern in der Dunkelheit auf und stehlen ihnen mal schnell ihr Portemonnaie. Häufig bemühen sie sich dabei nicht einmal mehr um Unauffälligkeit, denn wer es in der Disco so richtig hat krachen lassen, kann sich ohnehin nicht mehr wehren.

Insbesondere am Abend ist es daher nicht verkehrt, nur das nötigste Geld mit sich herumzutragen und Bankkarten sowie Ausweise im Hotelsafe zu lassen, wenn vorhanden. Dieser Tipp gilt natürlich auch für tagsüber, denn am Strand hat ein dickes Portemonnaie ebenso wenig verloren.

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