5 Tipps für einen Mietwagen auf Mallorca

Wer in seinem Urlaub nicht nur am Strand liegen, sondern auch Städte und Natur ein wenig erkunden will, kommt um ein Auto kaum herum, denn auch wenn das Busnetz in Palma und Umgebung sehr gut ist, bist Du mit einem eigenen Fahrzeug auf der Insel natürlich immer deutlich flexibler. Lies hier daher die fünf besten Tipps, wo Du einen billigen Mietwagen auf Mallorca findest und was Du sowohl beim Mieten als auch unterwegs mit deinem Auto unbedingt beachten solltest!

Mietwagen Mallorca: Tipps

1. Preise vergleichen
Es sollte offensichtlich sein, dass es heute dank Internet unglaublich einfach ist, zahlreiche Angebote für einen Mietwagen miteinander zu vergleichen, um den besten Preis mit den stärksten Konditionen ausfindig zu machen. Und doch verlassen sich noch immer viel zu viele Urlauber auf ein einziges Angebot ihres Reiseveranstalters oder ihres Hotels und zahlen deshalb oft genug mehr, als nötig.

Zumindest drei Vergleichsportale sollte jeder konsultieren, der einen Mietwagen auf Mallorca sucht: Check24, Billiger Mietwagen sowie, bei Mitgliedschaft, den ADAC. Eine Anfrage ist auf jeder Seite innerhalb weniger Sekunden gestellt, so dass Du innerhalb von zwei, drei Minuten eine enorme Auswahl an Angeboten vor Dir hast, aus denen Du das beste auswählen kannst.

Zur groben Orientierung: In der Nebensaison ist ein Mietwagen mit allem Drum und Dran schon für um die 10 Euro pro Tag zu haben, in der Hauptsaison landest Du meistens eher so bei 20 Euro pro Tag – abhängig von Größe, Anbieter, Mietdauer und vielen weiteren Variablen.

2. Kein zu kleines Auto wählen
Auf Mallorca braucht man auch mit Familie kein großes Auto, könnte man denken, schließlich ist man doch so gut wie nie länger als eine Stunde unterwegs. Das ist auf den ersten Blick nicht verkehrt, doch der Knackpunkt ist bei den meisten Fahrzeugen nicht die Rückbank, sondern der Kofferraum.

Gerade in der so genannten Kompaktklasse, die für fünfköpfige Familie zunächst groß genug wirkt, besteht oft das Problem, das zwar die drei Kinder auf die Rückbank passen, im Kofferraum jedoch nicht mehr als ein großer Koffer und eine Tasche Platz finden – was unter Umständen schon zu wenig sein kann.

Wer seinen Mietwagen also nicht nur für Ausflüge benötigt, sondern auch für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel und zurück, sollte das Gepäck unbedingt in seine Überlegungen miteinbeziehen und im Zweifelsfall eine Fahrzeugkategorie größer wählen, was preislich kaum ins Gewicht fällt. Zumal Mietwagenanbieter auf ihren Webseiten gerne den größten Wagen einer Klasse als Beispiel aufführen, tatsächlich aber fast nur deutlich kleinere in der Garage stehen haben.

3. Tankregelung und Versicherung
Mietwagenverträge sind im Prinzip nicht wirklich komplex, allerdings sollte auf zwei Punkten ein ganz besonderes Augenmerk liegen: auf der Tankregelung und auf den Versicherungen.

Anbieter verkaufen gerne die erste Tankfüllung extra, mit dem Hinweis, dass das Auto dann ja praktischerweise leer zurückgegeben werden kann. Doch zum einen lässt sich der Tank natürlich nie wirklich komplett leer fahren und zum anderen wird für die erste Tankfüllung so gut wie nie der echte Preis berechnet, sondern mitunter das Doppelte des Straßenpreises.

Sinnvoller ist daher immer (!) die Tankregelung „Voll/Voll“, also die Übernahme und Abgabe mit vollem Tank, denn so zahlst Du wirklich nur den Straßenpreis und kannst das Auto kurz vor der Abgabe noch selbst volltanken, um dem Anbieter kein Benzin zu schenken. (Das Volltanken allerdings nicht vergessen, denn ist der Tank nicht komplett voll, zahlst Du ordentlich drauf!)

In Hinblick auf die Versicherung halten wir eine Vollkasko ohne Selbstbeteilung für die beste Wahl, da diese fast immer kaum teurer ist als eine Vollkasko mit Selbstbeteiligung. Dazu ist eine unbegrenzte Haftpflicht natürlich empfehlenswert, die aber in der Regel ebenfalls kaum extra kostet. Zu beachten ist, dass Schäden an Reifen, Glas und Unterboden von der normalen Vollkasko meistens nicht gedeckt sind.

4. Dieben keine Chance bieten
Mallorca ist in dieser Hinsicht zwar nicht mit anderen Regionen Spaniens zu vergleichen, allerdings kommt es auch auf der Insel immer mal wieder zu Einbrüchen in Autos. Mietwagen sind besonders beliebt, da sie aufgrund großer Aufkleber leicht zu erkennen sind und Diebe auf die Leichtsinnigkeit der Urlauber hoffen – und in der Annahme oft genug bestätigt werden.

Grundsätzlich solltest Du daher natürlich keine Wertsachen im Auto lassen, aber auch nichts, was von außen betrachtet den Eindruck von Wertsachen erwecken könnte. Wer ganz sicher gehen will, lässt das Handschuhfach demonstrativ beim Parken offen und lässt auch keine Jacken oder Taschen auf der Rückbank liegen. Wenn etwas im Auto aufbewahrt werden muss, dann am besten im verschlossenen, nicht einsehbaren Kofferraum.

Parkhäuser und Parkplätze an belebten Straßen sind zudem natürlich Parkplätzen in Seitenstraßen vorzuziehen.

5. Die Rechnung kontrollieren
Leider ist es so, dass nahezu jeder Mietwagenverleih seinen Kunden gerne noch ein paar Euro mehr aus der Tasche ziehen möchte. Das beginnt – nicht nur auf Mallorca und in Spanien, sondern fast überall auf der Welt – schon mit der gezielten Verunsicherung bei der Anmietung: „Diese Versicherung fehlt, die sollten Sie unbedingt haben, nur 50 Euro die Woche, sonst wird eine Kaution von 500 Euro fällig!“, heißt es da gerne. Doch wenn Du im Voraus an alles gedacht hast, ist das reine Taktik!

Und gerade aufgrund dieser Tricks, solltest Du unbedingt vor der Unterschrift bei der Übergabe des Autos, aber auch anschließend zu Hause, die Rechnung kontrollieren: Zahlst Du wirklich nur die vereinbarte Summe? Musst Du überhaupt etwas bezahlen, wenn Du den Mietwagen über einen Reiseanbieter gebucht hast und einen Voucher / Gutschein vorlegst? Und hat der Mietwagenverleih letzten Endes tatsächlich nur das abgebucht, was ihm zusteht?

Kontrolliere alles ganz genau, um Dir etwaigen Ärger zu ersparen!

Share.