Sicherheit: 5 Dinge, auf die Sie achten sollten

Die Sicherheit ist gerade im Urlaub ein ziemlich leidiges Thema, denn wer hat schon Lust, während der schönsten Tage des Jahres darüber nachzudenken, was unter Umständen alles passieren könnte, worauf man aufpassen sollte und mit welchen Gedanken man sich die Reise am besten vermiesen könnte?

Aber ich kann mich aus eigener Erfahrung noch daran erinnern, wie viel unangenehmer es sich anfühlt, im Urlaub beklaut zu werden, weshalb wir Ihnen fünf recht simple Verhaltensregeln und Tipps mit auf den Weg geben wollen, die auf Mallorca für ausreichend Sicherheit sorgen sollten!

Sicherheitshinweise für Mallorca

Vorneweg: Die größte und im Grunde auch einzige Gefahr bei einer Mallorca-Reise besteht darin, beklaut zu werden. Portemonnaies sind seit Urzeiten beliebt, falls es denn zu Urzeiten schon Portemonnaies gab (vermutlich nicht), aber auch Kameras, Smartphones, Tablets und Laptops sind aus nachvollziehbaren Gründen populäres Diebesgut.

Andere Gefahren – vom Terrorismus bis hin zu Naturkatastrophen – sind natürlich nie gänzlich auszuschließen, aber das Risiko ist auf den Balearen so gering, dass Sie sich darüber wirklich keine Sorgen machen sollten!

1. Lassen Sie sich nicht ablenken!
Urlauber sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich aufmerksamer geworden, was ihre Wertsachen angeht, was aber leider nur bedeutet, dass Kriminelle kreativer geworden sind, was ihre Methoden betrifft. Von jeher die „beste“ Methode, um andere Leute zu beklauen, ist die Ablenkung: Ein paar fallengelassene Münzen, ein leichter, „unabsichtlicher“ Zusammenstoß und schon sind Sie ein, zwei Sekunden abgelenkt, was guten Dieben ausreicht.

Wenn Sie das im Voraus wissen, können Sie aber gerade in solchen überraschenden Momenten die Augen offen halten, schnell eine Hand an Portemonnaie, Handy oder Kamera legen und so einen Diebstahl verhindern. Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie gut aussehende, spanische Männer oder Frauen vor allem in Palma aus dem Nichts anquatschen – es sei denn, Sie sehen so großartig aus, dass das andere Geschlecht gar nicht anders kann…

2. Augen auf am Geldautomaten!
Was ist noch wertvoller als ein Portemonnaie oder ein iPhone? Richtig, eine EC-Karte mit der zugehörigen Geheimnummer – zumindest, wenn Sie Ihr Konto mit dem Urlaub nicht eh schon überzogen haben. Die Tricks in Hinblick auf EC-Karten sind die gleichen wie in Deutschland: Entweder versucht Sie jemand am Automaten zu beobachten, die PIN abzulesen und Ihnen anschließend die Karte unauffällig abzunehmen, oder aber der Automat ist mit einem „Aufsatz“ ausgestattet, der Ihre Karte automatisch kopiert.

Ersteres lässt sich leicht vermeiden, indem Sie sich vor dem Geldautomaten so richtig schön breit machen, Sie vor dem Eingeben der Geheimnummer über die Schulter schauen und die Eingabe mit einer Hand verdecken. Schwieriger ist der Aufsatz zu erkennen, auch weil Geldautomaten in Spanien natürlich anders aussehen als in Deutschland.

Auf der etwas sichereren Seite sollten Sie sein, wenn Sie einen Geldautomaten in einem Bankgebäude wählen, nicht einen an einer öffentlichen Straße in touristischer Gegend.

Sicherheit: Aufpassen auf's Auto
3. Achtung im Auto!
Wer regelmäßig Brisant, Hallo Deutschland oder eine andere TV-Sendung aus dem Unfall- und Angst-Genre guckt, hat vielleicht schon einmal von Überfällen gehört, die auf den Straßen Spaniens drohen sollen: Entweder steht ein Auto mit vermeintlicher Panne am Straßenrand und bittet um Hilfe oder aber Sie selbst werden von ein, zwei anderen Autos angehupt, die eine Panne an Ihrem Wagen signalisieren und Sie zum Anhalten bringen wollen. Tun Sie das, passiert das Übliche: Raub, Mord und Totschlag, in dieser Reihenfolge!

Tatsächlich ist es in der Vergangenheit zu vergleichbaren Vorfällen gekommen, wenn auch mehr im Norden Spaniens denn auf Mallorca. Dass Ihnen Ähnliches widerfährt, ist also höchst unwahrscheinlich, aber es ist nicht verkehrt, von dem Trick schon einmal gehört zu haben und im Zweifel bei vermeintlichen Pannen eben nicht anzuhalten, auch wenn es zynisch und traurig klingen mag.

4. Wertsachen sicher aufbewahren!
Ein logischer und offensichtlicher Tipp, der aber dennoch zu oft missachtet wird: Ein Portemonnaie gehört nie in die Gesäßtasche einer Hose, Handys lässt man nicht offen am Strand herumliegen, wenn man ins Meer geht, und eine Handtasche hat auf der Rückbank eines Mietwagens beim Parken nichts zu suchen.

Der beste Aufbewahrungsort für Wertsachen ist und bleibt der Hotelsafe, wenn vorhanden, mitnehmen sollten Sie immer nur das Nötigste: Ein bisschen Geld und Ihren Führerschein beispielsweise, Personalausweis und Restgeld bleiben hingegen im Hotel. Gibt es in Ihrem Hotel keinen Safe, sollten Sie abwägen, ob Sie ein „Versteck“ in Ihrem Hotelzimmer sicher erscheint oder nicht – Einbrüche und Diebstähle in Hotelzimmer sind aber naturgemäß deutlich seltener als Taschendiebstähle auf der Straße.

5. Lassen Sie sich den Spaß nicht nehmen!
Die größte Gefahr im Urlaub ist es jedoch, dass Sie sich angesichts solcher Bedenken oder auch aufgrund von Stress den Spaß nehmen lassen. Genießen Sie stattdessen Ihre Reise und stören Sie sich nicht an Kleinigkeiten wie den für Ihren Geschmack etwas zu hohen Preisen, den zu vollen Stränden, lauten Zimmernachbarn oder mäßigem Essen, sondern erfreuen Sie sich an der Sonne, dem Wetter, der guten Laune, der Insel, schlichtweg dem Urlaub – ärgern können Sie sich auch zu Hause in der Schule, in der Uni oder im Büro wieder!

Weitere aktuelle Hinweise finden Sie auch beim Auswärtigen Amt.

Bildquellen (von oben nach unten): Mic, Tim Patterson – beide ((CC BY 2.0))

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