Mallorca bei schlechtem Wetter: Was tun?

Der Urlaub war so schön geplant: Das Hotel perfekt ausgewählt, mit Meerblick, der Pool ist riesig und zu einem großen, aber dennoch ruhigen Strand sind es keine zwei Minuten. Doch dann das: Regen. Keine zwanzig Grad, es schüttet wie aus Eimern, nur unterbrochen von kurzen Gewittern. Donner, Blitz, Wind, an Baden ist nicht einmal im Ansatz zu denken, doch auch die Beschäftigung im Hotel hält sich in Grenzen.

Was tun auf Mallorca bei schlechtem Wetter? Hier ein paar Tipps, die dafür sorgen, dass der Urlaub nicht sprichwörtlich ins Wasser fällt!

Was tun bei Regen auf Mallorca?

Palma bei Regen

Wenn Sie Urlaub in Palma oder der unmittelbaren Umgebung machen, ist schlechtes Wetter eigentlich kein allzu großes Problem. Klar, Sie können nicht am Strand oder am Pool liegen und braun werden Sie vermutlich auch ein paar Tage lang erstmal nicht, aber es gibt zumindest genug Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, um nicht den Urlaub im Hotelzimmer vor dem Fernseher verbringen zu müssen.

Die Innenstadt von Palma lädt beispielsweise auch bei schlechtem Wetter unter anderem zu einem kleinen Einkaufsbummel ein: Um den Passeig del Born herum können Sie von Geschäft zu Geschäft gehen, teilweise auch überdacht, so dass Sie auch bei starkem Regen nicht wirklich nass werden.

Eine Alternative zur Innenstadt ist das Shopping Centre am Porto Pi, das mit über 140 kleinen wie großen Läden lockt: Von Carrefour über H&M bis hin zu New Yorker gibt es fast nichts, das es nicht gibt. In der Mall befinden sich auch mehrere Restaurants und Imbisse verschiedener Geschmacksrichtungen und Preisklassen, außerdem ein Kino, das hin und wieder auch Filme auf Deutsch oder Englisch zeigt. In Kürze, im Sommer 2016, eröffnet in der Nähe des Flughafens zudem ein weiteres großes Shopping Center mit über 100 Geschäften für fast jeden Geschmack.

Darüber hinaus sind viele der Sehenswürdigkeiten von Palma – etwa die Kathedrale La Seu sowie das ein oder andere Museum – gerade bei schlechtem Wetter eine Überlegung wert. Wer kein Interesse an Kunst hat, wird in Hinblick auf Aktivitäten am ehesten noch im Aquarium von Palma fündig, ein erstaunlich großer, schön angelegter „Freizeitpark“, der sich aufgrund seiner Lage nahe des Flughafens bestens erreichen lässt. 55 Aquarien mit über 8000 Meerestieren sowie eine kleine Einkaufspassage sorgen dafür, dass man hier durchaus mehrere Stunden verbringen kann. Der Eintritt kostet für Erwachsene derzeit (Stand: Frühling 2016) 24 Euro, Kinder von 4 bis 12 Jahren zahlen 14 Euro.

Playa Mallorca bei Sturm
Eine vierte Option schließlich kann ein Besuch der Markthallen in Palma darstellen, denn sowohl der Mercat Municipal de Santa Catalina als auch der Mercat de l’Olivar sind durchaus sehenswert: Hier kauft die „normale“ Bevölkerung aus einem reichhaltigen Angebot an Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch ein, das nicht nur gut aussieht, sondern oft auch noch enorm günstig ist.

Wenn „schlechtes Wetter“ nur Kälte, nicht aber Regen bedeutet, können auch das Marineland, eine Art Sea World, und kleinere Aktivitäten wie etwa das Golf Fantasia und der Katmandu Park in Magaluf eine Überlegung wert sein. Da Magaluf mehr oder weniger den britischen Ballermann darstellt, ist dort allerdings mit einem entsprechenden Besucheraufkommen zu rechnen.

Das größte Hindernis bei Regen können der dichte Verkehr auf den Straßen und die Suche nach einem geeigneten Parkplatz in Palma darstellen, denn natürlich kommen unter den Bedingungen viele Urlauber auf die Idee, in die Stadt zu fahren – mit Staus und überfüllten Parkhäusern ist vor allem von Mai bis September dann jederzeit zu rechnen. Lesen Sie dann auch unsere Tipps zum Parken in Palma!

Fällt der Urlaub ins Wasser?

Empfehlenswerte Hotels in Palma:

Schlechtes Wetter im Umland

Schwieriger wird es, wenn Sie sich weit außerhalb von Palma befinden und das Wetter mal so gar nicht mitspielen will, denn in kleineren, beliebten Ferienorten wie etwa Cala Ratjada, Alcudia oder Cala Millor ist man bei Regen ehrlicherweise schon etwas aufgeschmissen.

Wenn kein Mietwagen zur Verfügung steht, ist es in der Regel die beste Option, sich in einen Bus zu setzen und nach Palma oder an ein anderes Ausflugsziel zu fahren, um dort den Tag zu verbringen. Der öffentliche Nahverkehr ist von mindestens Ostern bis Oktober weitgehend gut, viel länger als einer Stunde braucht man auch aus der hintersten Ecke der Insel kaum bis in die Hauptstadt.

An der Ostküste selbst lohnen sich bei schlechtem Wetter eigentlich nur die Cuevas de Artà ernsthaft, ein Tropfsteinhöhlensystem in der Nähe von Canyamel, das mit zum Teil beeindruckenden Steingebilden aufwartet – allerdings sollte man seine Erwartungen im Voraus nicht allzu hoch schrauben, denn die Besichtigung dauert kaum länger als eine halbe Stunde. Erwachsene zahlen derzeit 14 Euro Eintritt, Kinder von 7 bis 12 Jahren 7 Euro.

Share.