Flughafen Palma de Mallorca: Infos

So gut wie jede Reise, sofern Du nicht die quälende Fahrt mit der Fähre auf Dich nimmst, beginnt und endet am Flughafen von Palma de Mallorca. Gut, wenn wir es ganz genau nehmen, beginnt und endet sie an deinem heimischen Airport, aber wir wollen mal nicht zu pingelig sein, denn hier soll es um den Flughafen Mallorcas, kurz PMI genannt, gehen: Wie groß ist das Gebäude, welche Terminals gibt es, wie kommt man am schnellsten von A nach B, wo kann man gut essen und zu welchen Preisen?

Alle Infos rund um PMI findest Du hier übersichtlich und auf einen Blick!

Flug nach Mallorca: Foto aus dem Flugzeug

Wissenswertes über den Flughafen

Der Flughafen Palma de Mallorca befindet sich offiziell lediglich acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, was nichts anderes bedeutet als: Wenn Du ein Hotel in Palma hast, bist Du in der Regel innerhalb von gut zehn Minuten vor Ort – sofern Du nach deiner Ankunft nicht in einen Bus gepackt wirst, der erst einmal durch die komplette Stadt fährt, bevor er dein Hotel ansteuert. Noch kleiner ist die Entfernung zum Playa de Palma, der beinahe direkt ans Flughafengelände anknüpft.

Der Fluglärm hält sich weitgehend dennoch in Grenzen, obwohl PMI – und das mag den ein oder anderen durchaus überraschen – nach Barcelona und Madrid bereits der drittgrößte Airport Spaniens ist. Bis zu 32 Millionen Passagiere können Stand heute pro Jahr abgefertigt werden, tatsächlich sind es derzeit um 23 Millionen, was beinahe 200.000 Flugbewegungen (also Starts und Landungen) bedeutet.

Das im Wesentlichen schon 1960 eröffnete Gebäude besteht offiziell zwar nur aus einem Terminal, das allerdings in vier verschiedene Abschnitte unterteilt ist, die im Grunde auch eigene Terminals sein könnten: Von „A“ geht es in Nicht-EU-Staaten und „B“ ist im Grunde nur für kurze Inlandsflüge von Bedeutung, weshalb Du vermutlich entweder von „C“ (unter anderem AirBerlin, Condor und EasyJet) oder „D“ (unter anderem Ryanair, Germanwings und TUIFly) abfliegst.

Die einzelnen Module liegen zum Teil recht weit auseinander, weshalb Du Dich spätestens am Schalter bei Check-in oder Gepäckaufgabe genau informieren solltest, von wo Du abfliegst: Zehn bis fünfzehn Minuten können trotz „Laufbändern“ angesichts der großen Entfernungen für den Weg schon draufgehen.

Davon abgesehen ist der Aufbau grundsätzlich so wie bei den meisten anderen Flughäfen der Welt auch: Nach der Ankunft wirst Du automatisch durch die Gepäckabholung geschleust, verlässt Du diese, erreichst Du als erstes die Mietwagenfirmen sowie die Reiseveranstalter, die Dir bei einer Pauschalreise mit Transit einen Bus zuweisen.

Diese Busse stehen dann im Grunde unmittelbar vor der Tür, Du musst nur nach draußen gehen und die richtige Nummer finden. Mietwagen an sich werden im Parkhaus auf der anderen Straßenseite abgeholt.

Empfehlenswerte Hotels in Palma:

Essen & Trinken in PMI

Essen und Trinken SymbolbildSowohl in dem oben erwähnten Modul C als auch in Modul D gibt es mehrere Möglichkeiten, vor dem Abflug noch eine Kleinigkeit zu essen, zu trinken oder auch einzukaufen. Die Preise sind naturgemäß eine ganze Ecke höher als draußen, da Du aber beispielsweise keine (beziehungsweise kaum) Flüssigkeiten durch den Security-Check mitnehmen darfst, hast Du oft keine andere Wahl, als eine 0,5-Liter-Flasche Wasser für drei Euro zu kaufen.

Im Folgenden ein schneller Überblick über die wichtigsten Imbisse im Flughafen von Palma de Mallorca, auch wenn gerade bei den kleineren Läden eine gewisse Fluktuation vorhanden ist und nicht alle ständig geöffnet haben: Fliegst Du in der Nebensaison vor 8 Uhr morgens, wirst Du fast ausschließlich auf geschlossene Läden treffen. In Hinblick auf’s Shopping wirst Du vor allem in dem großen Duty-Free-Shop fündig.

Modul C:

  • Starbucks, die einzige Filiale der Insel, teurer Kaffee, kostenloses Wi-Fi
  • McDonald’s, das übliche Angebot der Kette, zu natürlich etwas höheren Preisen
  • Upper Crust, ganz brauchbare Sandwiches, überwiegend leider zu Luxuspreisen
  • Warsteiner, deutsches Essen und Bier, liegt schwer im Magen, aber in Ordnung
  • Farggi, bietet in erster Linie Kaffee, Eis und allerlei anderen Süßkram
  • Deli & Cia, Sandwiches und mehr, neu, gut und sauber, aber nicht günstig
  • Ready to Eat, ein paar Snacks, nicht ganz so teuer

Modul D:

  • Burger King, das Pendant zu McDonald’s eben
  • Bitburger Segafredo, Bier, Kaffee und Snacks
  • Delimarché, unter anderem ganz brauchbare Sandwiches
  • Ready to Eat, ein paar Snacks, nicht ganz so teuer
  • Medas Beer, Getränke, Sandwiches und ähnliches, ordentlich
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