Alcúdia und Pollença im Überblick

0

Neben S’Arenal, Cala Ratjada und Cala Millor zählen Alcúdia und Pollença zu den wichtigsten Städten auf Mallorca für deutsche Touristen. Auch hier finden sich Strände, zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars sowie etliche schöne Ausflugsziele im Umfeld – zumal insbesondere Alcúdia auch mit einer recht natürliche Atmosphäre glänzt, wie man sie im Grunde nur aus Sóller noch kennt.

Was genau Sie in den beiden Städten erwartet, was Sie über sie wissen müssen, wo Sie am besten am Strand liegen, essen, schlafen und feiern , all das lesen Sie hier!

Über die Städte

Alcúdia und Pollença sind zwei Nachbarstädte ganz im Norden Mallorcas, die sich – wie so oft – aus mehreren Stadtteilen zusammensetzen. Zur Gemeinde Alcúdia zählen beispielsweise die Stadt an sich, aber auch Platja d’Alcúdia und Port d’Alcúdia, was letzten Endes nur bedeutet, dass sich die Städte ein klein wenig in die Länge ziehen und die genaue Lage des Hotels bei der Buchung natürlich beachtet werden sollte – auch wenn sich ohnehin die meisten Hotels in Nähe von Strand und Hafen befinden.

Wie etliche andere Städte auf Mallorca kann auch diese auf eine erstaunlich lange Geschichte zurückblicken; schon 2000 vor Christus hat es hier die ersten Ansiedlungen gegeben. Die ersten wirklichen Städte folgten dann etwa 123 vor Christus im Zuge der Eroberung der Balearen durch die Römen, wenig später wurde auch die kleine Stadt Pollentia gegründet wurde, deren Ruinen heute noch zu bestaunen sind. Das gegenwärtige Stadtbild hat Alcúdia allerdings den Spaniern zu verdanken, die im 13. und 14. Jahrhundert unter anderem Stadtmauer und Stadttore errichteten.

Insbesondere die Stadtmauer wirkt sich sehr prägend auf das Gesamtbild der Stadt aus, aber auch die vielen kleinen, schönen Gassen mit ihren zumindest teilweise äußerst gepflegten Häuschen sind es, die beiden Städten einen ganz eigenen Charme verleihen.

Es mag sich letzten Endes zwar wirklich um Touristenhochburgen handeln, doch als eben solcher Tourist merkt man nur an Strand und Hafen viel davon, während der eigentliche Stadtkern zwar von touristisch ausgerichteten Café und Restaurants durchzogen ist, aber insgesamt einen sympathischen Eindruck hinterlässt.

Fotos der Gassen von Alcudias Altstadt

Sehenswürdigkeiten und Ausflüge

Aus diesen Gründen gibt es in der Region auch so viele Sehenswürdigkeiten wie sonst eigentlich nur in Palma auf Mallorca.

Neben der Stadtmauer und den Stadttoren sind das in Alcúdia vor allem die Ruinen von Pòllentia, die Kirchen wie die bereits erwähnte Església de Sant Jaume, das Museum von Pòllentia und eventuell auch die Cova de Sant Martí, eine Höhle. In Pollença sind es hingegen in erster Linie die kleinen Gassen und die interessante, charmante Architektur, die sehenswert ist.

Allerdings bieten sich auch zahlreiche Ausflüge im näheren Umfeld an: Das größte Highlight ist natürlich das Cap de Formentor, das trotz beschwerlicher Anfahrt und selbst in der Nebensaison gewaltigem Touristenandrang immer einen Besuch wert ist, aber auch das Naturreservat S’Albufereta de Pollença ist durchaus einen Umweg wert.

Wer es etwas aktiver und wilder mag, sucht den Hidropark auf, einen ganz brauchbaren, allerdings etwas in die Jahre gekommenen „Wasserpark“, der es jedoch nicht mit dem Aqualand in S’Arenal aufnehmen kann. Auch die Märkte der beiden Städte sind einen Blick wert.

Foto vom Playa de Alcudia

Strände, Bars und Hotels

In Hinblick auf Stände ist die erste Anlaufstelle für Touristen der Playa de Alcudia – und das zu Recht, denn der Strand ist groß, breit, wunderbar sandig, zugleich aber vergleichsweise ordentlich und aufgrund seiner Lage in der Bucht zumindest in Hinblick auf das Wasser recht ruhig. Das Besucheraufkommen ist im Sommer natürlich trotz der enormen Länge riesig, zudem mag der von Stadt und Uferpromenade kommende Lärm ein wenig stören, sofern man ihn am Strand denn wahrnehmen kann.

Allerdings gibt es genügend Ausweichmöglichkeiten für alle, die es etwas ruhiger mögen, beispielsweise den Playa de Aucanada, der allerdings zu Fuß vom Stadtzentrum aus nicht mehr ganz so leicht erreicht werden kann. Weniger überlaufen ist auch der Strand von Port de Pollença.

Stadtmauer von Alcudia: Ausblick

Hotels SymbolbildDie besten Hotels finden Sie in Port d’Alcúdia: Hotel Astoria Playa, Grupotel Maritimo aber auch das Iberostar Ciudad Blanca sind über jeden Zweifel erhaben, bieten sie doch nicht nur ordentliche Zimmer und sehr brauchbares Essen, sondern auch erstaunlich schöne Pools. Erstaunlich, weil ein nicht minder schöner Strand direkt vor der Tür liegt und auf Pools in solch einer Lage mitunter weniger geachtet wird. In Pollença finden sich überwiegend kleinere Hotels, die auch ihr Geld wert sein können, wenn man etwas mehr Zeit für die Auswahl aufwendet. Ordentlich ist etwa das L’Hostal Hotel de Interior.

Essen und Trinken SymbolbildÄhnliches gilt für Bars und Restaurants: In Port d’Alcúdia werden Sie von der Auswahl beinahe erschlagen, aber auch in der Nachbarstadt finden Sie das ein oder andere schöne und mitunter sogar etwas „authentischere“ Lokal. Aus eigener Erfahrung empfehlen können wir für spanische Essen das Bon Profit, für etwas gehobeneres Essen das SA Romana und für die breiteste Auswahl zu absolut fairen Preisen Smith’s Cafe-Bar.

Party SymbolbildStellt sich zum Abschluss noch die Frage nach dem Feiern und da offenbart sich der kleine Haken der Region, denn im Vergleich zu Palma, aber auch Cala Ratjada hinkt diese Ecke der Insel in Hinblick auf’s Nachtleben recht deutlich hinterher. Empfehlenswert ist neben kleineren Bars eigentlich nur die Menta Disco, zu der es im Grunde keine Alternative gibt – außer einer Busfahrt nach Palma, versteht sich.

Shopping Einkaufen kann man dafür in Port d’Alcudia wieder recht gut: direkt an der parallel zum Strand verlaufenden Hauptstraße sind mehrere Eroski-Filialen und ein Lidl. In Alcudia selbst gibt es direkt gegenüber des westlichen Stadttores einen Müller, in Port de Pollença befindet sich in der Carrer Juan XXII ein Eroski.

Share.